Trainingslager der Turner
5. und 6. Januar 2007 in Gau-Bischofsheim
Im Jahr 2007 befindet sich das Wettkampf- und Wertungssystem des Deutschen Turnerbundes
im Umbruch. Ein nach oben offenes Wertungssystem bestehend aus einer A-Note für die geturnte
Schwierigkeit und B-Note für die technische und ästhetische Ausführung mit bis zu 10 Punkten wurde
bereits international eingeführt und gilt nun auch erstmals für den Breitensport in Deutschland.
Daher muß viel Neues in diesem Jahr gelernt werden, damit diese beim ersten Wettkampf, den Einzelmeisterschaften,
sicher beherrscht werden.
Aus diesem Grund trafen sich die Gerätturner in Gau-Bischofsheim zu einem Trainingswochenende
am 5. und 6. Januar in der Sporthalle. Drei mal drei Stunden Training an den sechs Geräten standen auf
dem Programm. Es galt neue Elemente zu lernen, die als spezielle Anforderungen dem Turner abverlangt
werden. Am Boden kann der Turner mit einem akrobatischen Seitwertselement punkten, das der Turner
bisher nicht beherrschen mußte. Genauso hatte sich Trainer Manfred Hock mit Trainingsreihen zur Bücke
am Sprung und Piourette als Flugelement am Reck bestens vorbereitet.
Für das leibliche Wohl der Teilnehmer hatten die Eltern der Turner gesorgt. Aber auch das
Gemeinschaftliche kam an diesem Wochenende nicht zu kurz. Silvia Flick hatte sich einige
Spiele ausgedacht. Die Turner mußten sich in Extreme-Activity beweisen. Mit den Beinen
in den Ringen eingehängt mußten Begriffe gezeichnet werden, die das eigene Team erraten sollte.
Auf dem großen Trampolin wurden Wörter umschrieben und paarweise pantomimisch Begriffe
dargestellt. Das bedeutete einen riesen Spaß und alle konnten sehr zufrieden über den
ersten Tag Trainingslager in ihren Schlafsack kriechen.
Am nächsten Tag nach dem Frühstück war der Trainingseiffer um so stärker. Diszipliniert wurde
an den Ringen und am Sprung geturnt. Den krönenden Abschluß bildete in dem letzten
Trainingsabschnitt der Barren und das Reck. Zufrieden beendeten die Turner ihr Trainingslager
mit einem Fußballspiel, um noch die letzten Kraftreserven zu verbrauchen. Der Muskelkater
am nächsten Tag war gewiss...