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TuS Gau-Bischofsheim turnt höherstufig
Die aktiven Gerätturner des TuS Gau-Bischofsheim unter ihrem Trainer Manfred
Hock hatten erstmals beim Deutschen Turnfest 2005 in Berlin im Einzelwettkampf
in der leistungsstärkeren B Stufe geturnt. In dieser Klasse sind nur bestimmte
Pflichtteile vorgegeben, den Rest können die Turner ganz nach ihrer persönlicher
Neigung, Mut und Kraft selbst zusammenstellen. Die Turner sind nicht mehr in
eine bestimmte Zwangsjacke zur Bewegungspflicht eingebettet.
So turnten die in der seitherigen A Stufe, einem Pflichtsechskampf bis auf
Rheinland-Pfalzebene so Erfolgs verwöhnten Gau-Bischofseimer erstmals in 2005
in der B Stufe mit den Turnern der Hessischen Landesliga aus Ober Ingelheim
zusammen.
Sind die Gau-Bischofsheimer Turner im Turngau Mainz noch die erfolgreichsten
Turner, so langte es bei der Rheinhessischen Mannschaftsmeisterschaft nicht zum
Erfolg. Nach dem die seitherigen Leistungsträger Frank Flick, Thomas Krug und
Hartmut Scherner, wegen Verletzungen aber auch Marek Seiter aus dienstlichen
Gründen nicht am Wettkampf teilnehmen konnten, war auch nicht annähernd für die
Gau-Bischofsheimer ein Blumentopf zu gewinnen. Ihr Trainer musste auf die
leistungsmäßig und zum Teil noch unerfahrenen Nachwuchsturner zurückgreifen.
Trotz allem Rückschlag reichte es immer noch für die Aktiven mit Andreas Boller,
Paul Stauß, Nico Traber und Florian Fritsch zur Teilnahme an den
Rheinland-Pfalz Mannschaftsmeisterschaften am 27.11. 2005 in Osthofen. Bester
Einzelturner war bei den Gau-Bischofsheimer Andreas Boller.
Auf den Rheinhessen Mannschaftsmeisterschaften überraschten besonders die
jüngsten Gau-Bischofsheimer Norman Diehl, Marek Muth und Christian Wolf , drei
Turner die im Universitätsstützpunkt unter Dr. Helmut Otto trainieren, waren in
ihrem ersten Mannschaftswettkampf auf Rheinhessischer Ebene sehr zufrieden. Sie
erreichten den 3. Platz, überraschend vor der TSG Weinheim und qualifizierten
sich ebenfalls für die Rheinland-Pfalzmeisterschaften in Osthofen. Hier fehlt
noch ein vierter Turner.
Trotz der Verletzungen und das nicht gerade gute Abschneiden der Aktiven, ist
festzustellen, dass sich die Gau-Bischofsheimer nicht entmutigen lassen, im
Gegenteil, der Trainingseifer hat bei allen Turnern zugenommen. Das lässt hoffen.
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